Mobilität ist mehr als nur Fortbewegung. Sie ist Voraussetzung für Teilhabe, Selbstbestimmung und ein gutes Leben – auch in einer Flächengemeinde wie Welver. Deshalb setzen wir Grüne uns für eine Mobilität ein, die sicher, bezahlbar und klimagerecht ist.
Unsere Vision: Mobilität ohne Zwang zum Auto

In Welver sind viele auf das Auto angewiesen – nicht unbedingt aus Überzeugung, sondern aus Mangel an Alternativen. Das wollen wir ändern:
- Busse, die auch am Wochenende und nachmittags fahren
- Sichere Rad- und Gehwege zwischen den Ortsteilen
- Mitfahrbänke und digitale Plattformen für gemeinsame Fahrten
- E-Bike-Ladestationen und moderne Fahrradabstellplätze
- Tempo 30 in sensiblen Bereichen
- Schulwege, auf denen Kinder sicher unterwegs sein können
Radverkehr ausbauen – Dorf für Dorf
Welver braucht ein echtes Radwegenetz. Dafür setzen wir uns ein:
- Das gesamte Radwegekonzept muss schnellstmöglich umgesetzt werden. Der geplante Radweg Borgeln–Schwefe darf kein Papiertiger bleiben – wir wollen ihn umsetzen.
- Zwischen den Ortsteilen sollen durchgängige, sichere Routen entstehen.
- Wir wollen mehr Abstellmöglichkeiten an Schulen, Kitas und Bushaltestellen.
Radfahren soll nicht nur gesund, sondern auch praktisch und sicher sein – für Jung und Alt.
Öffentlicher Nahverkehr: besser, öfter, verlässlicher

Wir wollen den Nahverkehr aufwerten – nicht nur für Schüler:innen, sondern für alle:
- Bedarfsgerechte Busangebote, die auch nach Schulschluss fahren
- Anschlusslösungen für Pendler:innen, auch am frühen Morgen und späten Abend
- Rufbusse und On-Demand-Angebote, die Lücken im Fahrplan schließen
Nur mit einem attraktiven Angebot steigen mehr Menschen vom Auto um.
Neue Wege – gemeinsam mobil
Wir unterstützen kreative Mobilitätslösungen:
- Mitfahrbänke in allen Ortsteilen
- Nachbarschafts-Carsharing
- Lastenradverleih, wo sinnvoll
Mobilität muss nicht immer individuell sein, sie kann auch gemeinschaftlich funktionieren.
Mobilität als Teil der Verkehrswende
Der Verkehrssektor ist einer der größten CO₂-Verursacher – auch bei uns. Deshalb gehört Mobilität ins Zentrum der kommunalen Klimapolitik. Wer heute in Radwege, Busse und Mitfahrmöglichkeiten investiert, spart morgen nicht nur Emissionen sondern auch Geld, Platz und Nerven.

Hallo Britta Sommer-Kiy,
vielen Dank für Ihre Nachricht und die Schilderung Ihrer Erfahrungen im Zusammenhang mit dem Zustand der Rad- und Wanderwege zwischen Dinker und Welver.
Ihre Rückmeldung macht deutlich, wie komplex die Zuständigkeiten für Wege außerhalb geschlossener Ortschaften sein können. Besonders, wenn mehrere Behörden oder Ebenen (z. B. Kommune, Kreis, Straßen.NRW oder private Träger) beteiligt sind. Dass es dabei zu Verzögerungen oder fehlenden Rückmeldungen gekommen ist, darf so nicht sein.
Wir setzen uns als Partei für den Ausbau und die Instandhaltung sicherer Radwege zwischen den Ortsteilen ein. In diesem Zusammenhang sehen wir auch Verbesserungsbedarf bei der Erreichbarkeit und Nachvollziehbarkeit von Zuständigkeiten sowie bei der Reaktion auf Hinweise aus der Bevölkerung. Wir halten es für sinnvoll, Informationen zu Zuständigkeiten transparent bereitzustellen und Kontaktwege zu vereinfachen. Dafür setzen wir uns ein.
Um Ihr Anliegen genauer zu besprechen, haben wir Sie per E-Mail kontaktiert und freuen uns über ein persönliches Gespräch.
Viele Grüße
Hallo.
Sie möchten sich als Partei für sichere Radwege zwischen den Ortsteilen einsetzen. Das finde ich wirklich gut und notwendig. Ich hatte im vergangenen Jahr bei der Gemeinde Welver nachgefragt, wer denn für die Rad- und Wanderwege zwischen Dinker und Welver zuständig sei und darauf hingewiesen, dass diese Wege in keinem gut befahrbaren Zustand waren. Leider wurde ich mit meinem Anliegen abgewimmelt und darauf hingewiesen dass andere Behörden zuständig seien. Ich habe dann meine E-mail an die zuständigen Behörden, die dann wieder nicht oder nicht mehr zuständig waren, gesendet und dann auch wieder an die neu zuständige Behörde. Ich fühlte mich mit meinem Anliegen von der Gemeinde Welver und den Behörden im Stich gelassen.
Tatsächlich haben sich Teile der Wege tatsächlich verbessert. Da ich aber Keinerlei Antworten bekommen hatte, weiß ich nicht ob diese Verbesserungen nun auf meine Anmerkung erfolgten oder zufällig dann gemacht wurden. Tatsache ist, dass bei dem Ausbau und den Verbesserungen noch Luft nach oben ist und bei der Vereinfachung der Anfragenmöglichkeit besorgter BürgerInnen ebenfalls.
Es wäre schön, wenn Ihr und mein Anliegen nicht nur ein Wahlversprechen bleibt,aufgrund der anstehenden Wahlen, sondern eine Umsetzung zur Folge hat und eine Verbesserung der Transparenz darüber ebenfalls erfolgen würde. Dazu hätte ich gerne eine Stellungnahme, auch gerne Persönlich und würde dann gerne überzeugte Wählerin ihrer Partei.
Mit freundlichen Grüßen,
Britta Sommer- Kiy.