Wir brauchen ein Starkregenvorsorgekonzept

#AusdemAusschuss
Wir brauchen ein Starkregenvorsorgekonzept

Die Gefahren durch Starkregenereignisse werden durch das Fortschreiten des Klimawandels weiter zunehmen. Vergangene Starkregenereignisse wie das in der Nacht vom 03. auf den 04. Juni, welches vor allem die Ortsteile Einecke, Eineckerholsen und Borgeln stark getroffen hat, zeigen eines deutlich auf: Die Anzahl solcher Extremereignisse nimmt deutlich zu, das ist kein Zufall. Welver ist schon jetzt vom Klimawandel betroffen und die Auswirkungen und Schäden werden intensiver. Wir dürfen die Gefahren nicht unterschätzen!
Gemeinsam mit den Fraktionen der SPD, WELVER21 und der FDP haben wir daher direkt nach den Starkregenereignissen einen Antrag eingebracht, die aktuelle Situation zu begutachten und eine Fachagentur einzustellen, die Lösungen erarbeitet. Im letzten Ausschuss für Gemeindeentwicklung, Planung, Natur und Klimaschutz wurde dieser Antrag nun beraten.
Als Fraktion haben wir den Antrag in dieser Sitzung noch erweitert: Wir fordern, dass für das gesamte Gemeindegebiet ein Starkregenvorsorgekonzept entwickelt wird. Dieses muss aus unserer Sicht drei wesentliche Elemente für alle Ortsteile enthalten:
· Gefährdungskarten
· Notfallpläne
· Maßnahmenkataloge
Neben den technischen Vorkehrungen, die durch die Gemeinde getroffen werden müssen , gehört eine umfängliche Einbeziehung und Information der Bevölkerung vor Ort unbedingt dazu. Nur dies garantiert den bestmöglichen Schutz. Daher müssen die Ergebnisse der Analysen vor Ort diskutiert, mit den Erfahrungen der Menschen abgeglichen und Möglichkeiten der individuellen Eigenvorsorge aufgezeigt werden.
Der Antrag wurde von allen Fraktionen im Ausschuss einstimmig angenommen. Die Kosten für die Konzeptentwicklung werden nun ermittelt und Fördermöglichkeiten geprüft, um dann schnellstmöglich mit der Umsetzung zu beginnen. Wir freuen uns sehr, dass wir uns gemeinsam dieser wichtigen Aufgabe stellen und dafür sorgen, dass Welver sich auf den Weg begibt, den Herausforderungen des menschengemachten Klimawandels gerecht zu werden.

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